Der Schlaganfall-Was kann man tun und vor allem wann ?

Der Schlaganfall-medizinisch Apoplex- tritt vor allem im höheren Lebensalter auf. In einigen Fällen sind jedoch auch jüngere Menschen davon betroffen. Daher ist es für jedermann ratsam, die frühen Anzeichen rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Zudem gibt es eine Reihe von Risiken, welche man bereits in jungen Jahren ausschalten bzw. reduzieren kann. Im Folgenden wird vor allem auf den Schlaganfall aufgrund einer Durchblutungsstörung eingegangen ( ischämischer Schlaganfall). Daneben gibt es noch den Schlaganfall aufgrund einer Hirnblutung ( hämorrhagischer Schlaganfall).

Anzeichen für einen Schlaganfall können vielfältig sein. Oft treten Lähmungen, Sprachstörungen, Schwindel, Gedächtnis- oder Koordinationsstörungen, Orientierungslosigkeit oder Sehstörungen auf. Sollten diese Symptome auftreten, heißt es keine Zeit zu verlieren, denn „Time is brain“. Dann sollte sofort der Notarzt gerufen werden, um den Patienten in eine geeignete neurologische Klinik bringen zu lassen, denn umso frühzeitiger die Behandlung erfolgt, umso weniger Gehirngewebe stirbt ab.

Die Alarmierung des Notarztes ist auch dann erforderlich wenn die Symptome nach einiger Zeit wieder verschwinden. Diese sogenannte TIA( transitorische ischämische Attacke) kann ein Vorbote eines echten Schlaganfalles sein, der so durch eine frühzeitige Diagnosestellung verhindert werden kann.

Die häufigsten Risikofaktoren sind: Bluthochdruck, Diabetes, Nikotinkonsum, Übergewicht und  Herzrhythmusstörungen. Aber auch das Alter, männliches Geschlecht und eine familiäre Vorbelastung können  eine Rolle spielen.

Daraus ergeben sich aber auch Möglichkeiten einem Schlaganfall vorzubeugen. Wichtig ist eine sportlich, aktive Lebensweise, Vermeidung obiger Risikofaktoren, die sogenannte “ mediterrane Kost“  und eine Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen.

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